Von der Bay of Plenty bis nach Christchurch - Meine Reise durch die Nordinsel und den Osten der Südinsel

Montag, 04.04.2016

Hallo :)

Endlich habe ich mal wieder etwas Zeit gefunden einen Blogeintrag zu schreiben.

Nachdem ich meine nette Familie in Tauranga besucht habe bin ich nach Hobbiton gefahren, dass kleine Dorf der Hobbits aus den Herr der Ringe Filmen. Es war aufregend die ganzen Hütten und die Drehorte aus den Filmen zu sehen.  

In den Tagen darauf ging es nach Hamilton, eine Universitätsstadt und zu den Waitomo Caves. Die Höhlen sind sehr beeindruckend und wenn man mit dem Boot durch die Höhle fährt kann man auch die ganzen Glühwürmchen an der Decke sehen.

Danach ging es für mich zum Mt. Taranaki im Westen der Nordinsel, den ich in 9 Stunden bestiegen habe. Die Aussicht war unglaublich, kilometerweit konnte man über die Wolken schauen, aber ich konnte kaum stehen so stark war der Wind. Ich warte noch auf mein Foto am Gipfel, sobald ich es bekomme veröffentliche ich das auch.

 

Von New Plymouth im Westen ging es weiter entlang am Whanganui River zum Tongariro National Park. Ich habe zwei nette Jugendliche aus Amerika kennengelernt und zusammen haben wir das Tongariro Crossing gemacht. 19 km an einem Tag über die Vulkane und vorbei an wunderschönen blauen und türkisen Seen.

Vom Tongariro ging es wieder nach Taupo, das schöne Städchen am größten See Neuseelands. Dort habe ich eine Bootstour zu den Rock Carvings der Ureinwohner gemacht.

Der nächste Tag war sehr aufregend, ich würde fast sagen der aufregendste in meinem Leben bis jetzt. Am Vormittag war ich auf einem reißenden Fluss mit 7m Wasserfall raften, dass war ein Spaß. Wir sind in dem kleinen Paddelboot richtig nass geworden und auch mal ins Wasser gefallen. Am Nachmittag ging es dann von Rotorua zurück nach Taupo wo ich mir bei bestem Wetter einen kleinen Traum erfüllt habe. Einmal mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug springen. Aus 4000m bin ich gesprungen und es war ein unglaubliches Gefühl. Das beste das ich jeh gemacht habe. Danach war ich voll von Adrenalin. Am nächsten Tag war ich noch in einem Maori Dorf und habe viel über die Kultur gelernt.

Ich habe in den Tagen darauf nochmal meine Familie in Tauranga besucht und bin dann weiter zum Ostkap, wo als erstes auf der Welt die Sonne aufgeht. Früh am Morgen bin ich aufgestanden und zu dem östlichsten Leuchturm gelaufen. Auch Gisborne die östlichste Stadt der Welt hat mir gut gefallen. Auf dem Hügel in der Stadt trohnt Captain Cook noch immer über der Poverty Bay in der er einst gelandet ist. Es ging für mich weiter nach Napier und Hastings wo ich ein paar schöne Tage hatte bis ich weiter nach Wellington in die Hauptstadt gefahren bin. Napier, die Art Deco Stadt hat schon etwas besonderes an sich, aber das aufregendste war meine Wanderung zur Töpel Kolonie am Cape Kidnappers. Hunderte Vögel in traumhafter Kulisse, die fühlen sich hier bestimmt wohl.

Wellington war definitiv ein Highlight auch wenn es ein paar Probleme mit der Unterkunft und der Fähre gab. Ich hab mir die Stadt angeschaut, bin mit dem Cable Car gefahren und hab das Parlament besichtigt.

Dann ging es für mich mit der Fähre über die Cook Strait zur Südinsel. Ich bin in Picton angekommen und bin dann weiter nach Nelson. Das Land der langen weißen Wolken, so wird NZ manchmal genannt, dass konnte ich selbst auch erleben.

In den Tagen darauf war ich mit einer Freundin in den Marlborough Sounds zelten. Der Queen Charlott Treck, hat sich definitiv gelohnt, 60 km mussten wir aber in 2 Tagen laufen. Die ganze Umgebung mit den vielen Buchten, Stränden und großen Wäldern ist einfach traumhaft.

Das war also mein Osterwochenende und sogar der Osterhase ist bei mir vorbeigekommen.

Danach ging es weiter nach Süden an der Ostküste vorbei an Blenheim und Kaikoura, wo ich Robben so nah gekommen bin, wie ich es mir nie hätte vorstellen können. Die Robben liegen einfach auf den Steinen am Meer und schlafen.

Dann ging es endlich nach Christchurch, die Stadt die es nach den Erdbeben 2011 fast komplett zerstört hat. Überall wird noch immer gebaut und restauriert. Die Stadt ist eine einzige Baustelle, aber sie hat auch schöne Ecken und die Menschen sind sehr freundlich. Ich habe mir die Stadt angeschaut in der der Kontrast zwischen den schönen Straßen und riesigen Baustellen deutlich zu sehen ist.

Von der  Christ Church, die einst das Schmuckstück der Stadt war ist nur noch eine Ruine übrig.

Schön war aber auch die Fahrt mit der Gondola und mein Besuch im Internationalen Antarktis Museum.

So das waren erstmal meine Erlebnisse und Fotos, jetzt geht es für mich immer weiter Richtung Süden und dann an der wunderschönen Westküste entlang.

Bis bald Marco

Reisen in den Norden Neuseelands

Sonntag, 28.02.2016

Hallo :)

Nachdem ich letzte Woche meinen Job in der Muschelfabrik gekündigt habe ging es für mich endlich mit dem Reisen los. Voll beladen mit meinem ganzen Gepäck ging es für mich auf in den Norden Neuseelands, vorbei an Auckland und der schönen Bay of Islands. Umso weiter man in den Norden fährt, desto schöner wird es finde ich. In "Far North" leben nicht mehr ganz so viele Menschen, dafür aber mehr Tiere und die Landschaft ist von Farmen und Feldern geprägt. Ich hatte das Glück zwei Tage in einem Ferienhaus am Strand im Norden verbringen zu können. Von dort aus ging es ganz hoch bis an die Spitze der Nordinsel zum Cape Reinga, wo dem Glauben der Maoris nach die Seelen Neuseeland verlassen und es ist wirklich ein Paradis auf Erden.

Der Leuchtturm steht wachsam am Ende des Weges, danach sieht man nur noch das große weite Meer. 

Es ist einzigartig wenn die Tasman Sea und der Pazifik aufeinander prallen und die Wellen die Klippen erreichen. Das war definitiv ein großes Highlight meiner Reise. Bei den großen Dünen am 90 Mile Beach, der sich knapp 100 km an der Küste entlangzieht, hatte ich die Möglichkeit mit einem Surfboard die Dünen hinunter zu fahren, was sich auf jeden Fall gelohnt hat.

Mit einem Ehepaar aus Kanada bin ich einen ganzen Tag die Westküste entlang gereist, vorbei am größten Baum Neuseelands, dem Tane Mahute im Kauri Wald und ich freue mich schon sie vielleicht auch mal in Kanada zu besuchen.

Die letzten Tage habe ich auf der Coromandel Halbinsel verbracht, es war einfach schön bei bestem Wetter die Landschaft genießen zu können und besonders auch die schönen Sonnenuntergänge. 

Besonders beeindruckend war die Cathedral Cove und der Hot water Beach, wo ich mir mt einem Spaten einen Pool gebuddelt habe. Das Wasser ist so enorm heiß, das man wirklich aufpassen muss, dass man sich nicht verbrennt.

 

Zu guter letzt hatte ich noch das große Glück einen Mann mit zwei Jugendlichen kennengelernt zu haben, die in Coromandel einen Bootstrip zum Fischen geplant hatten. Dadurch das einer kurzfristig abgesagt hat ist auf dem Boot noch ein Platz frei gewesen und ich konnte mit ihnen einen Tag auf dem Wasser verbringen. Ich war begeistert, als ich meinen ersten großen Fisch gefangen habe.

Nach dem Bootstrip bin ich nach einer ereignisreichen Woche wieder in meiner Heimatstadt Tauranga angekommen. Es war ein schönes Gefühl nach Hause zu kommen und meine Gastfamilie und Sam wieder zu sehen. Wir hatten viel zu erzählen. So ist die erste Woche von den 3 Monaten die ich jetzt durch Neuseeland reise schon vorbei, aber es geht ja immer weiter. In den nächsten Tagen geht es zur Westküste und zum Mt. Taranaki.

Bis bald euer Marco

 

Neuer Job in einer Muschelfabrik

Sonntag, 31.01.2016

Hallo :) Ich hab mal wieder etwas Zeit zu schreiben. Die Zeit nach Weihnachten war wieder sehr ereignisreich. Ich hatte eigentlich vor mit Sam an Silvester zusammen nach Auckland zu fahren, ihm ist dann aber kurzfristig etwas dazwischen gekommen und so habe ich mich alleine auf den Weg gemacht. Eine Nacht habe ich im Hostel übernachtet und mir abends das Feuerwerk angeschaut.

 

  Es war schon aufregend das erste mal Silvester in einem anderen Land zu feiern. Das mit dem Arbeiten lief nach Silvester aber leider immer noch nicht so gut. Oftmals konnten wir nur wenig arbeiten oder hatten bedingt durch das Wetter freie Tage. Das der Boss uns oftmals belogen hat, dass war uns schon länger klar, aber im neuen Jahr haben wir beschlossen, dass es so nicht weitergehen kann. Wir wollten schon seit langem nicht mehr mit ihm arbeiten, aber was soll mann machen, wenn man keinen anderen Job hat. Der Höhepunkt war dann als uns unser Lohn nicht voll überwiesen wurde, ich nicht mehr abgeholt wurde und mir keiner die Adressen von den Farmen geben wollte. Irgendwie habe ich immer meinen Weg gefunden, denn ich war motiviert viel zu arbeiten, aber es war sehr mühsam. An einem Tag habe ich dann wieder wie aus Zufall eine nette Frau kennengelernt, die mir 10 Telefonnummern von neuen Contractorn gebeben hat. Nachdem wir alle durchtelefoniert hatten, konnten wir uns auf eine neue Arbeit freuen. Es war echt wunderbar, endlich mal in Ruhe ohne Geschrei mit einem netten Boss zu arbeiten. 1 Woche habe ich durchgängig 10 Stunden am Tag gearbeitet und war danach noch nicht einmal so müde wie bei dem anderen Boss. Nach der ersten Woche habe ich dann endlich meine Bestätigung aus der Muschelfabrik bekommen, man war ich happy an dem Tag. Ich hatte gar nicht mehr gedacht, dass das noch klappt. Ich sollte für 1 Monat eine Person ersetzten die im Urlaub ist und habe natürlich sofort zugesagt. Ich wollte einfach mal auch eine andere Erfahrung machen, als immer nur mit den Kiwis. Diese hat es aber ganz schön in sich. Ich muss jeden Morgen um 4 Uhr aufstehen und um 5 anfangen zu arbeiten. In einer kalten Lagerhalle wasche ich meistens mit einem Wasserschlauch die großen Säcke sauber, in denen die 10 Tonnen Muscheln jeden Tag kommen und falte sie zusammen, oder stehe am Fließband und sortiere Fischabfälle heraus. So sehen die Muscheln aus mit denen ich arbeite und wie die Frau stehe auch ich manchmal am Fließband:

Ich muss mich warm anziehen, wir bekommen aber auch Schutzkleidung und Gehörschutz gestellt. Es ist ein harter Job und ein sehr übler Gestank den ich jeden Tag 10 Stunden aushalten muss, aber es lohnt sich. Ich verdiene mein Geld für die Weltreise und lerne was es heißt hart arbeiten zu müssen. Noch genau 2 Wochen mache ich den Job und dann geht für mich das richtige Abenteuer los. Einfach nur noch reisen und dieses schöne Land genießen....

Ganz liebe Grüße

Euer Marco

Viele Veränderungen und eine schwierige Zeit...

Mittwoch, 23.12.2015

Merry Christmas erst einmal aus Neuseeland smile,

In der letzten Zeit habe ich wieder vieles erlebt und es hat sich auch einiges verändert. Ich kann davon erzählen, dass ich neben den schweren Arbeitstagen im November auch immer noch zu den Chorproben gegangen bin und so ein wunderbares Konzert mitgestaltet habe. Die Aufführung von Händels Messias war ein großer Erfolg und der Chor war mir für meine Unterstützung am Ende sehr dankbar. Ende November habe ich dann zufälligerweise auf der Straße eine ältere Dame kennengelernt, und wie es der Zufall will war sie mit ihrem Sohn grade an diesem Tag auf dem Weg in den Supermarkt um eine Wohnungsanzeige auszuhängen. Ich habe mir noch am selben Tag die Zimmer in ihrem Haus angeschaut und tagsdrauf mit Sam beschlossen umzuziehen. Die Wochen bei der koreanischen Familie waren fast unerträglich, der dauernde Streit mit der Familie hat auch uns Nerven gekostet. Am Ende waren wir überglücklich, haben den ganzen Umzug an einem Tag durch Hilfe von Sams Freund bewältigt und fühlen uns jetzt schon seit 3 Wochen sehr wohl in dem neuen Zuhause. Wir haben ein großes Zimmer, in dem ich auch nicht mehr auf dem Boden schlafen muss, eine getrennte Küche und Bad und wir zahlen auch noch viel weniger als zuvor. Die Familie ist so lieb und auch der große Golden Retriver Mac ist mir ans Herz gewachsen. Die gemeinsamen Gespräche am Abend mit unserer 60 jährigen Vermieterin sind sehr schön, sodass wir uns hier fast wie in einer großen Familie fühlen in der auch Vertrauen wichtig ist, wenn ich z.B. alleine mit dem Auto fahren darf. Sie kümmert sich um uns, und im Gegenzug helfen wir auch gerne mal im Haushalt. Im Dezember hatte ich nochmal ein Weihnachtskonzert und die letzten Wochen waren geprägt von einigen Weihnachtsfeiern.

Vor ca. 2 Wochen habe ich die Nachricht von meinem Boss bekommen, dass ich für eine geringe Zeit nicht mehr auf der Kiwiplantage arbeiten kann, da in dieser Zeit nur erfahrene Arbeiter benötig werden. Ich habe versucht diese Zeit irgendwie zu überbrücken, indem ich etwas anderweitig Geld verdienen wollte. Ich habe Autos geputzt, auf dem Bau geholfen und ein Haus gestrichen und das alles zu einem ganz geringen Lohn, nur um etwas Geld zu verdienen. Letzte Woche habe ich dann an einem Morgen mein Vorhaben, welches ich schon länger im Kopf hatte in die Tat umgesetzt. Ich bin von Tauranga die 400 km zu meinen argentinischen Freunden nach Hastings gefahren in der Hoffnung dort auf den Apfelplantagen zu helfen. Es ging für mich durch einen schönen Nationalpark

 

vorbei an Wasserfällen zur Hawke´s Bay im Süden der Nordinsel.

3 Nächte habe ich bei Regen auf einem Zeltplatz verbracht und mit meinen Freunden auf der Apfelplantage gearbeitet.

Es war eine aufregende Erfahrung aber wie froh war ich danach auch wieder in meinem gemühtlichen Bett zu liegen mit der Bestätigung am nächsten Tag wieder auf der Kiwiplantage arbeiten zu können. Daraus ist dann aber nichts geworden, worüber ich mich immer noch ärgere. Ohne die Bestätigung wäre ich noch eine Weile dort geblieben, so sitze ich wieder in meinem Zimmer und habe im Moment keinen Job.  

Jetzt steht Weihnachten erstmal vor der Tür und ich will diesen ganzen Stress vergessen. Nach Weihnachten soll es wirklich wieder Arbeit geben und dann heißt es auch wieder von Morgens bis Abends arbeiten und bis ich dann Ende Januar anfange zu reisen, kann ich ja noch viel Geld verdienen, wahrscheinlich wechsel ich bei Gelegenheit auch nochmal den Job und arbeite in einer Fabrik.

Auch hier kommt bei dem heißen Wetter ein wenig Weihnachtsstimmung auf, wenn überall Weihnachtslieder zu hören sind und manche Häuser im bunten Licht erstrahlen. 

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Euer Marco

Rotorua, Taupo und Tongariro National Park

Samstag, 14.11.2015

Hallo :)

Die Tage vergehen wie im Flug jeden Tag aufstehen, Frühstücken dann werde ich abgeholt, 9 -10 Stunden arbeiten. Abends Aktivitäten, Kochen und wieder schlafen. Ich freue mich wirklich schon auf die Zeit wenn ich durchs ganze Land reisen kann. Letztes Wochenende habe ich mich wieder einmal für 2 Tage auf Wanderschaft begeben. Es ging für mich in die schöne Stadt Rotorua, wo ich schon die ersten brodelnden Seen entdecken konnte, die jedoch durch ihren Geruch nicht grade einladend sind. Den Abend habe ich dann am größten See Neuseelands dem Lake Taupo verbracht, habe die Huka Falls besichtigt und konnte den Sonnenuntergang mal richtig entspannt genießen. Die Nacht im Hostel war dann auch mal ganz schön und am nächsten Tag ging es für mich erst zum Wai o Tapu Vulcanic Valley und in die Berge genauer gesagt in den Tongariro National Park. Riesige farbige und dampfende Seen wie zB. der Champagner Pool und der explodierende Glysir, der mit seiner 20 m hochen Fontaine für Aufregung gesorgt hat, waren ein großes Erlebnis. Für das bekannte Alpin Crossing am Mt. Tongariro hatte ich an diesem Tag leider nicht genug Zeit aber ich habe es mir nicht entgehen lassen, den Mt. Ruhapeu hinaufzusteigen und die schöne Aussicht von oben zu genießen. 2 Stunden bin ich durch den Schnee gestiegen, habe einen ganz netten Chinesen kennengelernt und bin dann mit ihm bis zu einer Bergstation gewandert. Es ist einfach schön wie man die Menschen verschiedener Nationalitäten so kennenlernt. Spät abends bin ich dann wieder zuhause angekommen und bin müde in mein Bett gefallen. Leider immer mit dem Wissen morgen um 6 Uhr ist es wieder so weit. Der Wecker klingelt ....

Waiheke Island und Kiwifarm

Samstag, 24.10.2015

Hallo :) Mir geht es sehr gut. Ich habe 2 anstrengende Wochen hinter mir und viele werden noch folgen, denn das Arbeiten jeden Tag auf der Kiwiplantage kostet Kraft. Jeden Morgen um 6 Uhr aufstehen und dann 9-10 Stunden arbeiten. Den Job hab ich jetzt schon richtig drauf und mache meine Arbeit wirklich gut. In der prallen Mittagssonne auch immer schön weiter die kleinen Früchte abpflücken.

 Unser Mittagessen kochen wir schon immer den Tag vorher und essen es dann in der 30 minütigen Mittagspause. Wenn wir morgens mal verschlafen geht es ganz schön hektisch zu, dann wird auf das Frühstück auch mal verzichtet, denn um 7 Uhr werden wir abgeholt. Sam und Ich sind inzwischen richtige gute Freunde geworden und freuen uns schon auf die weitere Zeit, wenn wir uns zum Beispiel ein Auto kaufen und etwas rumreisen.

Mein Zimmer:  Heute habe ich einen freien Tag, da es regnet und so habe ich endlich mal die Möglichkeit wieder zu schreiben. Da ich das Singen extrem vermisst habe, bin ich jetzt hier auch in einem Chor. Jeden Dienstag und Sonntagabend haben wir Proben und es macht wirklich Spaß, besonders Händels Messias wieder zu singen. Für die Wihnachtskonzerte im November und Dezember bin ich schon fest eingeplant. Weihnachten hab ich mir übrigens vorgenommen surfen zu gehen am Mt Maunganui Beach. So werden die Tage und Wochen jetzt erstmal dahin gehen, jeden Tag Geld verdienen und das ist nicht wenig. Pro Woche verdiene ich ungefähr 400 bis 500 €, dass kann ich ja für mein weiteres Reisen im Januar und Mai gut gebrauchen. 

Meine drei Tage auf Waiheke Island waren sehr schön. Das Wetter war zwar nicht optimal, aber die Insel ist beautiful :) Von Stränden, einem Dschungel und alten Vulkanfelsen bis hin zu Angeln gehen, Freunde treffen und das Rogbyspiel schauen könnte ich viel berichten.

Besonders   stolz bin ich auf mein Foto von den Cascades:   Ich hab es geschafft beide Nächte kostenlos bei neuseeländischen Familien vor Ort unterzukommen und habe so auch wieder viel erlebt. Ebenfalls war es schön mal wieder kurz in Auckland der City of Sails zu sein und die alt bekannte Queen Street hinunter zum Hafen zu laufen. Heimatgefühle konnte auf der 45 minütigen Fahrt mit der Fähre das riesige Containerschiff Hamburg Süd wecken, dem ich eine gute Reise in die Heimat gewünscht habe. Besonders abenteuerlich war eine Fahrt auf der Ladefläche eines Lasters auf der Insel. Mit Trampen hab ich die Insel umrundet und bin so auch für 30 Minuten auf der Ladefläche gelandet. Eine extrem aufregende Fahrt die ich nie vergessen werde. 

Jetzt wird gleich Abendessen gekocht und dann geht es wieder früh ins Bett und morgen zur Plantage. Übermorgen findet hier auch ein Oktoberfest statt, mal sehen wie das so wird :)

In dem Sinne ganz liebe Grüße ins kühle Deutschland und nach Spanien zu meiner Mutter und Tante, die grade im Urlaub sind.

Von Te Puke nach Tauranga gezogen - Arbeit auf einer Kiwifarm

Donnerstag, 08.10.2015

Kia ora aus Neuseeland,

Ich bin gestern von dem schönen Örtchen Te Puke und damit von der lieben Familie in die 25 km entfernte Großstadt Tauranga gezogen. Der Abschied war schon etwas traurig, aber ich bin so glücklich diese Möglichkeit gehabt zu haben 2 Wochen fast kostenlos bei ihnen wohnen zu können und es war wirklich eine sehr schöne Zeit. Ich habe dafür im Haushalt mitgeholfen, eingekauft und auch mal gekocht. Nachdem ich mein Gepäck zusammengepackt habe, wurde ich von ihnen noch zu dem neuen Haus gefahren, wo ich schon von Sam, meinem neuen Zimmerpartner erwartet wurde. Er hat mich letzte Woche angerufen und so konnte ich das Haus schon besichtigen. Ergeben hat sich das dadurch, dass ich in den Supermärkten Suchanzeigen ausgehangen habe, auf die er mir geantwortet hat. Wir verstehen uns sehr gut und so teilen wir uns jetzt ein Zimmer. Das Haus in dem wir wohnen gehört einer koreanischen Familie und liegt in einer ruhigen Gegend zentral an einer sehr schönen Straße. Von dort aus sind es nur ca. 15 Minuten bis zur Waterfront und Innenstadt zu laufen, wo ich ja bald einen Job als Kellner in einem Restaurant anfangen werde. Ich bin gestern Abend dann noch am Hafen frischen Fisch essen gegangen und bin erst so gegen 9 Uhr abends wiedergekommen, da hat die Familie schon eine Stunde geschlafen. Sie gehen früh schlafen, wir haben also abends wirklich unsere Ruhe. Das Beste ist jedoch, dass Sam mir den Job auf der Kwifarm besorgt hat, auf der auch er arbeitet. Wir werden jetzt in den nächsten Tagen angerufen und dann heißt es um 6 Uhr morgens aufstehen, zur Farm fahren und abends kommt man dann erst um 19 Uhr zurück. An einem Tag kann ich dann aber ca. 70 € verdienen, dass ist gut denn die Miete von 240 € monatlich für das Zimmer muss ich ja irgendwie erarbeiten. Ich werde das jetzt erstmal eine zeitlang machen und dann schaue ich wie es mit dem Job als Kellner weitergeht, die Saison soll jetzt auch diesen Monat anfangen, dann werde ich angerufen. So regelt sich alles. Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es mir mit der Arbeit auf der Farm ergeht Die letzte Nacht war etwas kurz, da Sam recht laut geschnarcht hat und ich nicht einschlafen konnte, aber daran wollen wir jetzt noch arbeiten. Im Notfall lässt er mich erst einschlafen.

Ich mache immer mal wieder auch gerne Ausflüge, um schonmal vorzeitig etwas vom Land zu sehen, so geht es nächste Woche 3 Tage nach Waiheke Island. Die Insel soll sehr schön sein und liegt in der Bucht vor Auckland, dass sind dann wieder 3 Stunden Fahrt in den Norden und übersetzen mit der Fähre. Was ich auch so schätze ist, dass man immer mehr Kontakte bekommt, zB. hat die Frau, bei der ich gewohnt habe eine Schwester in Brisbane (Australien) und mein jetztiger Zimmerpartner hat einen Bruder der in Hong Kong lebt, also hab ich für meine weitere Reise auch schon Leute die ich besuchen kann. Ich füge noch das Abschiedsfoto ein   und wünsche euch allen noch eine schöne Woche. Gruß Marco

Mein Leben in Tauranga

Mittwoch, 23.09.2015

Einen schönen guten Morgen aus Neuseeland :-)

Nachdem ich insgesamt 10 Tage in Neuseelands größter Stadt "Auckland" verbracht und viel erlebt habe bin ich letzten Samstag nach Tauranga gefahren, eine kleine Stadt etwa 250 km südlich von Auckland. Ich lebe hier bei einer Familie in ihrem kleinen Haus in Te Puke, die ich vor 3 Wochen am Flughafen in Auckland kennengelernt habe. Wir haben uns sofort gut verstanden und so habe ich jetzt die Möglichkeit ersteinmal hier zu wohnen, bis ich etwas anderes gefunden habe. Zurzeit habe ich auch zwei Jobs als Kellner in Aussicht und bin froh dadurch etwas Geld verdienen zu können. Ich werde dann auch meinen Geburtstag in 2 Tagen und Weihnachten hier in diesem kleinen gemühtlichen Örtchen verbringen, in dem ich mich jetzt schon ein bisschen heimisch fühle. Nach den 3 Monaten werde ich meine Abenteuerreise vom Norden aus starten und die ganze Schönheit Neuseelands genießen und erkunden. Zelten, Wandern sowie Klettern steht auf meiner Liste. Es sind die einzigartigen Berge, Seen und Vulkaninseln, die mich jetzt schon anziehen. Die Vorfreude steigt....

Fotos poste ich wie immer auf Facebook

Die ersten Tage in Auckland

Freitag, 11.09.2015

Heeeyy :) 

Nachdem ich die Tage in Bangkok wirklich genossen habe, bin ich nach den langen Flugstunden in Auckland angekommen. In Bangkok habe ich so viel erlebt und gesehen, zB. den großen Buddha im Wat Pho und den großen Palast. Fotos hab ich auf Facebook gepostet. Das warme Klima aus Thailand hab ich jetzt hinter mir gelassen, denn hier auf der Nordinsel ist es noch kühl und regnerisch. Die Luft und der Geruch in Aucklands Straßen ist übrigens um einiges besser als in Bangkok. Ich habe mich wirklich schon gut eingelebt und nette Leute kennengelernt. Ein Mädchen kommt aus der selben Stadt wie ich und ist auf eine Schule direkt in der Nähe von meiner gegangen. Wie klein die Welt doch ist. Wir hatten heute einen Orientierungsvortrag und ich hab mir ein Bankkonto und eine Steuernummer eingerichtet. Dann kann es ja jetzt bald losgehen. Ich habe schon eine Wohnung und ein Job in Aussicht, hoffentlich klappt das  

Ich wünsche euch allen alles gute und melde mich mal wieder. Die 10 Stunden Zeitunterschied machen das ganze immer etwas schwierig, aber ok. Im Winter sind es sogar 12 Stunden.  Bye bye

Ankunft in Bangkok

Sonntag, 06.09.2015

Nachdem mich die Busse sicher nach Oslo gebracht haben und ich dort den Rest der Nacht in der Bahnhofshalle verbracht habe, ist gestern endlich mein Flieger nach Bangkok gestartet. Es waren 11 Stunden Flug und der Jetlag war danach deutlich zu spüren. Mit der Metro ging es für mich in die Innenstadt zu meinem Hostel, wo ich erstmal etwas geschlafen habe. Jetzt geht es in die Stadt, mal sehen was der Abend noch so bringt :-)

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.