Reisen in den Norden Neuseelands

Sonntag, 28.02.2016

Hallo :)

Nachdem ich letzte Woche meinen Job in der Muschelfabrik gekündigt habe ging es für mich endlich mit dem Reisen los. Voll beladen mit meinem ganzen Gepäck ging es für mich auf in den Norden Neuseelands, vorbei an Auckland und der schönen Bay of Islands. Umso weiter man in den Norden fährt, desto schöner wird es finde ich. In "Far North" leben nicht mehr ganz so viele Menschen, dafür aber mehr Tiere und die Landschaft ist von Farmen und Feldern geprägt. Ich hatte das Glück zwei Tage in einem Ferienhaus am Strand im Norden verbringen zu können. Von dort aus ging es ganz hoch bis an die Spitze der Nordinsel zum Cape Reinga, wo dem Glauben der Maoris nach die Seelen Neuseeland verlassen und es ist wirklich ein Paradis auf Erden.

Der Leuchtturm steht wachsam am Ende des Weges, danach sieht man nur noch das große weite Meer. 

Es ist einzigartig wenn die Tasman Sea und der Pazifik aufeinander prallen und die Wellen die Klippen erreichen. Das war definitiv ein großes Highlight meiner Reise. Bei den großen Dünen am 90 Mile Beach, der sich knapp 100 km an der Küste entlangzieht, hatte ich die Möglichkeit mit einem Surfboard die Dünen hinunter zu fahren, was sich auf jeden Fall gelohnt hat.

Mit einem Ehepaar aus Kanada bin ich einen ganzen Tag die Westküste entlang gereist, vorbei am größten Baum Neuseelands, dem Tane Mahute im Kauri Wald und ich freue mich schon sie vielleicht auch mal in Kanada zu besuchen.

Die letzten Tage habe ich auf der Coromandel Halbinsel verbracht, es war einfach schön bei bestem Wetter die Landschaft genießen zu können und besonders auch die schönen Sonnenuntergänge. 

Besonders beeindruckend war die Cathedral Cove und der Hot water Beach, wo ich mir mt einem Spaten einen Pool gebuddelt habe. Das Wasser ist so enorm heiß, das man wirklich aufpassen muss, dass man sich nicht verbrennt.

 

Zu guter letzt hatte ich noch das große Glück einen Mann mit zwei Jugendlichen kennengelernt zu haben, die in Coromandel einen Bootstrip zum Fischen geplant hatten. Dadurch das einer kurzfristig abgesagt hat ist auf dem Boot noch ein Platz frei gewesen und ich konnte mit ihnen einen Tag auf dem Wasser verbringen. Ich war begeistert, als ich meinen ersten großen Fisch gefangen habe.

Nach dem Bootstrip bin ich nach einer ereignisreichen Woche wieder in meiner Heimatstadt Tauranga angekommen. Es war ein schönes Gefühl nach Hause zu kommen und meine Gastfamilie und Sam wieder zu sehen. Wir hatten viel zu erzählen. So ist die erste Woche von den 3 Monaten die ich jetzt durch Neuseeland reise schon vorbei, aber es geht ja immer weiter. In den nächsten Tagen geht es zur Westküste und zum Mt. Taranaki.

Bis bald euer Marco