Waiheke Island und Kiwifarm

Samstag, 24.10.2015

Hallo :) Mir geht es sehr gut. Ich habe 2 anstrengende Wochen hinter mir und viele werden noch folgen, denn das Arbeiten jeden Tag auf der Kiwiplantage kostet Kraft. Jeden Morgen um 6 Uhr aufstehen und dann 9-10 Stunden arbeiten. Den Job hab ich jetzt schon richtig drauf und mache meine Arbeit wirklich gut. In der prallen Mittagssonne auch immer schön weiter die kleinen Früchte abpflücken.

 Unser Mittagessen kochen wir schon immer den Tag vorher und essen es dann in der 30 minütigen Mittagspause. Wenn wir morgens mal verschlafen geht es ganz schön hektisch zu, dann wird auf das Frühstück auch mal verzichtet, denn um 7 Uhr werden wir abgeholt. Sam und Ich sind inzwischen richtige gute Freunde geworden und freuen uns schon auf die weitere Zeit, wenn wir uns zum Beispiel ein Auto kaufen und etwas rumreisen.

Mein Zimmer:  Heute habe ich einen freien Tag, da es regnet und so habe ich endlich mal die Möglichkeit wieder zu schreiben. Da ich das Singen extrem vermisst habe, bin ich jetzt hier auch in einem Chor. Jeden Dienstag und Sonntagabend haben wir Proben und es macht wirklich Spaß, besonders Händels Messias wieder zu singen. Für die Wihnachtskonzerte im November und Dezember bin ich schon fest eingeplant. Weihnachten hab ich mir übrigens vorgenommen surfen zu gehen am Mt Maunganui Beach. So werden die Tage und Wochen jetzt erstmal dahin gehen, jeden Tag Geld verdienen und das ist nicht wenig. Pro Woche verdiene ich ungefähr 400 bis 500 €, dass kann ich ja für mein weiteres Reisen im Januar und Mai gut gebrauchen. 

Meine drei Tage auf Waiheke Island waren sehr schön. Das Wetter war zwar nicht optimal, aber die Insel ist beautiful :) Von Stränden, einem Dschungel und alten Vulkanfelsen bis hin zu Angeln gehen, Freunde treffen und das Rogbyspiel schauen könnte ich viel berichten.

Besonders   stolz bin ich auf mein Foto von den Cascades:   Ich hab es geschafft beide Nächte kostenlos bei neuseeländischen Familien vor Ort unterzukommen und habe so auch wieder viel erlebt. Ebenfalls war es schön mal wieder kurz in Auckland der City of Sails zu sein und die alt bekannte Queen Street hinunter zum Hafen zu laufen. Heimatgefühle konnte auf der 45 minütigen Fahrt mit der Fähre das riesige Containerschiff Hamburg Süd wecken, dem ich eine gute Reise in die Heimat gewünscht habe. Besonders abenteuerlich war eine Fahrt auf der Ladefläche eines Lasters auf der Insel. Mit Trampen hab ich die Insel umrundet und bin so auch für 30 Minuten auf der Ladefläche gelandet. Eine extrem aufregende Fahrt die ich nie vergessen werde. 

Jetzt wird gleich Abendessen gekocht und dann geht es wieder früh ins Bett und morgen zur Plantage. Übermorgen findet hier auch ein Oktoberfest statt, mal sehen wie das so wird :)

In dem Sinne ganz liebe Grüße ins kühle Deutschland und nach Spanien zu meiner Mutter und Tante, die grade im Urlaub sind.